Schlechte Nachrichten aus Lohbrügge

Nach Berichten der Bergedorfer Zeitung ist geplant, das Spielhaus am Kurt-Adams-Platz in Lohbrügge-Nord noch in diesem Jahr endgültig zu schließen.

Es heißt, das Haus aus den siebziger Jahren sei marode und das Personal zum Weiterbetrieb des Spielhauses nach der Verrentung einer Mitarbeiterin in einem anderen Spielhaus des Bezirks Bergedorf nicht mehr vorhanden.

Nachdem so viele Jahre lang wertvolle Kinder- und Elternarbeit für den Stadtteil geleistet wurde und nicht zuletzt die Theatertruppe des Spielhauses den Standort auch über den eigentlichen Spielhausbetrieb hinaus in Lohbrügge und Bergedorf bekannt gemacht hat, ist es schon sehr bitter, dass das Spielhaus so einfach verschwinden soll. Mit viel persönlichem Engagement haben sich jahrzehntelang nicht nur die verschiedenen Leiterinnen des Spielhauses, sondern auch etliche Honorarkräfte, Eltern, Ehrenamtliche und ein eigens gegründeter Förderverein für die Verbesserung der Lebenssituation der Kinder in Lohbrügge eingesetzt. Für Hunderte Kinder ist das Haus so ein zweites Zuhause geworden, dessen Verlust für den Stadtteil auch dann schmerzlich ist, wenn die ehemaligen Nutzer*innen längst zu alt für die aktive Nutzung geworden sind. Nachwuchs sollte in einem Stadtteil mit Neubauvorhaben eigentlich nicht das Problem sein!

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